Respektvoll. Verlässlich. Leistungsfähig.: Azubis stärken und Ausbildungsqualität sichern
Einleitung: Zielsetzung und Rahmen des Programms
Das Programm verbindet ein eintägiges Präsenztraining mit einem halbtägigen Online-Auffrischungsworkshop. Dieser hybride Aufbau stellt sicher, dass nicht nur Impulse gesetzt werden, sondern die Umsetzung im Ausbildungsalltag sichtbar begleitet und weiterentwickelt wird.
Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung von Ausbildern als wirksame Gestalter von Ausbildung: Das Training liefert praxistaugliche Werkzeuge, klare Vorgehensweisen und thematische Anregungen, um Berufseinsteiger sicher in den betrieblichen Alltag zu führen. Dabei wird „Generation Z“ nicht als Spezial- oder Therapiethema betrachtet, sondern als normaler Teil aktueller Arbeitswelt. Entscheidend sind eine realistische Sensibilisierung für Erwartungen im Unternehmen, die Vermittlung erfolgsorientierter Verhaltensweisen im Interesse von Auszubildenden und Betrieb sowie eine konsequente, wertschätzende Begleitung.
Ein durchgängiger Schwerpunkt liegt auf einem stärkenorientierten Blick: Potenziale junger Auszubildender werden gezielt erkannt, gefördert und als Beitrag für Team und Unternehmen nutzbar gemacht. Das stärkt Motivation und Selbstwert der Auszubildenden und erhöht gleichzeitig Qualität, Verbindlichkeit und Zusammenarbeit. Diese Kombination aus Klarheit, Standards, Orientierung, Feedback und Stärkenförderung wird als zentrale Führungsaufgabe in der Ausbildung verstanden.
Zeitplan 1: Eintägiges Präsenztraining (09:00–17:00)
09:00–09:15 — 1. Auftakt und Zielbild
- Begrüßung, Zielsetzung, Erwartungsklärung
- Gemeinsamer Rahmen + Arbeitsweise + Stärkenblick
09:15–10:30 — 2. Reflexionsworkshop „Ausbilderrolle und Ausbildungsrealität“
- Bestandsaufnahme, 20-Jahre-Einordnung, Zielklärung
- Praxisfälle sammeln (inkl. Stärkenbeispiele)
10:30–10:45 — Pause
10:45–11:15 — 3. Impuls „Generation Z in der Ausbildung: Unterschiede, Chancen, Handlungsfelder“
- Kurzinput + Mini-Reflexion (Risiko/Stärke-Doppelsicht)
11:15–12:05 — 4. Eigenwirkung und professionelles Auftreten im Alltag
- Eigenwirkung/Respektmarker + Minimum-Etikette
- Stärkenorientierung (Rollen/Beiträge)
12:05–12:30 — 5. Verbindlichkeit und Standards (Teil 1)
- Standardsystem, typische Muster, Konsequenz als Vorhersehbarkeit
- Start der Standard-/Commitment-Formate
12:30–13:30 — Mittagspause
13:30–14:20 — 5. Verbindlichkeit und Standards (Teil 2)
- Fortsetzung + Mini-Baustein: E-Mail-Grundregeln
- Stärken nutzen (Checklisten/Vorlagen/Qualitätskriterien)
14:20–15:05 — 6. Kommunikation im Ausbildungsalltag
- Gesprächsstruktur, Feedback, Missverständnisse, digital kurz
- Stärkenorientierte Kommunikation
15:05–15:20 — Pause
15:20–16:05 — 7. Teamarbeit und Teamkonflikte konstruktiv steuern
- Teamregeln/Meetingregeln, Konflikte früh bearbeiten
- Stärken im Team nutzbar machen
16:05–16:35 — 8. Motivation und Dranbleiben als Führungs- und Ausbildungsaufgabe
- Abbruchgründe, Dranbleiben fördern, Ownership
- Stärkenorientierung als Motivationshebel
16:35–16:50 — 9. Freies Reden und Wirkung: Kurz, klar, passend kommunizieren
- Vorstellen + Updates/Rückmeldungen 60–180 Sekunden
- Kommunikationsstärken gezielt fördern
16:50–17:00 — 10. Praxisintegration: Ausbildungsbausteine entwickeln und direkt einsetzbar machen
Kurzplanung der Bausteine + nächste Schritte + Stärkenintegration